{"id":517,"date":"2023-03-26T13:35:13","date_gmt":"2023-03-26T13:35:13","guid":{"rendered":"https:\/\/kastens.net\/WPSub\/dokumentation\/?page_id=517"},"modified":"2023-03-26T13:35:14","modified_gmt":"2023-03-26T13:35:14","slug":"benutzerkonten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kastens.net\/WPSub\/dokumentation\/?page_id=517","title":{"rendered":"Benutzerkonten"},"content":{"rendered":"\n<p>Man unterscheidet grunds\u00e4tzlich in priviligierte Konten (Zugriffsm\u00f6glichkeiten auf Gesamtsystem) und unpriviligierte Konten (Zugriff nur auf das pers\u00f6nliche Systemumfeld). Daneben k\u00f6nnen jedem Benutzer aber auch individuelle Rechte f\u00fcr einzelne Teilbereiche gew\u00e4hrt oder entzogen werden. Dies kann auch \u00fcber zentral definierte Richtlinien erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Benutzerkonten unterscheiden sich unter Windows grunds\u00e4tzlich in Administratoren und Standardnutzer. Administratoren haben die M\u00f6glichkeit auch \u00c4nderungen f\u00fcr alle Nutzer am System vorzunehmen, wohingegen der Standardnutzer normalerweise nur unkritische Einstellungen f\u00fcr die eigene Umgebung anpassen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Man sollte sinnvollerweise mind. 1 Administratorkonto auf einem Rechner haben, das man ausschlie\u00dflich dann nutzt, wenn erh\u00f6hte Rechte erforderlich sind. Inzwischen klappt das bei Windows recht gut, da die meisten Installationsroutinen von Programmen bei Standardnutzern korrekt vom System abgefangen werden und ein Sicherheitsdialog erscheint, der zur Best\u00e4tigung der Installation durch Admin Credentials auffordert.<\/p>\n\n\n\n<p>Keine Angst: &#8222;die meisten&#8230; korrekt abgefangen&#8220; bedeutet nicht etwa, dass Installationsroutinen an dem Sicherheitsdialog vorbeischl\u00fcpfen, sondern dass bei Programmen die keinen Installationsdialog zeigen die Eingriffe ins System sich entweder nur auf den Userkontext beziehen und daher ohne Admineingriff auskommen oder einfach fehlschlagen, weil eine Installation nur im Rahmen einer echten Admin Anmeldung m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt also bestimmte Installationsroutinen, f\u00fcr die man sich zuvor als Administrator am System anmelden muss und dann aus diesem Admin Konto heraus die Installation startet. In der Regel steht das zu installierende Programm danach auch Standardusern zur Verf\u00fcgung, aber bei manchen ganz alten Programmen kann dies auch unter Standardbenutzern noch zu Problemen f\u00fchren. Hier hilft dann nur, dass Programm entweder als Admin auszuf\u00fchren (davon rate ich eher ab) oder aber den Programmstart zu analysieren, um zu kl\u00e4ren, woran es scheitert und dann zu pr\u00fcfen, ob man eine \u00c4nderung machen kann, die einen Start auch als Nicht-Admin m\u00f6glich macht. Beispiel hierf\u00fcr kann sein, dass ein Programm in einem bestimmten Verzeichnis unterhalb von &#8222;Programme&#8220; Schreibrechte ben\u00f6tigt, die ein Standarduser in der Regel nicht hat. Als Admin kann man dann aber dieses einzelne Verzeichnis auch f\u00fcr Standarduser mit einer Schreibberechtigung versehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem Administrator Konto sollte f\u00fcr jeden Benutzer des Systems ein Standardkonto eingerichtet werden. Dies hat den Vorteil, dass<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>aufgrund des Standarnutzer Kontos auch bei Virenbefall oder Angriffen aus dem Internet in der Regel keine grunds\u00e4tzlichen Sch\u00e4den zu erwarten sind, sondern nur Probleme im betroffenen Userkontext<\/li>\n\n\n\n<li>die Userkonten voneinander getrennt sind und somit jeder User seine eigene Umgebung personalisieren kann<\/li>\n\n\n\n<li>die Dokumente der User voreinander verborgen werden<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">popul\u00e4re Programme<\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mozilla Thunderbird (Mails)<\/h2>\n\n\n\n<p>Thunderbird ist eine Freeware Alternative zu Outlook von Microsoft. Es gibt weitere Alternativ-Software aber irgendwie ist Thunderbird mein Favourit geblieben. Es zeichnet sich zum einen durch eine einfache Ablage der Daten aus. Diese werden n\u00e4mlich in einem sog. Profilordner abgelegt. Entsprechend einfach ist es, diesen Profilordner in eine Sicherungsstrategie einzubauen. Standardablageort f\u00fcr Profile lautet:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code>C:\\Users\\XXXXX\\AppData\\Roaming\\Thunderbird\\Profiles<\/code><\/pre>\n\n\n\n<p>wobei XXXXX f\u00fcr den jeweiligen Benutzernamen steht, in dessen Kontext Thunderbird l\u00e4uft. Unterhalb des Ordners Profiles werden dann einzelne Profilordner erstellt, denn man kann auch in einem Windows Konto mehrere Thunderbird Profile fahren (bspw. wichtige Mailkonten in einem Profil und nachrangige Mailkonten in einem zweiten Profil.<\/p>\n\n\n\n<p>Um Profile zu verwalten, gibt es in Thunderbird den sog. Profilmanager, der \u00fcber die Option -p gestartet werden kann. Hierzu also eine Verkn\u00fcpfung zu Thunderbird erstellen und als Ziel folgendes erfassen:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code>\"C:\\Program Files (x86)\\Mozilla Thunderbird\\thunderbird.exe\" -p<\/code><\/pre>\n\n\n\n<p>Dies setzt nat\u00fcrlich voraus, dass der Standardinstallationspfad genutzt wurde. Startet man den Profilmanager so erh\u00e4lt man eine \u00dcbersicht \u00fcber die definierten Profile. Man kann eines ausw\u00e4hlen und starten, l\u00f6schen oder auch neue Profile anlegen. F\u00e4hrt man \u00fcber einen Profilnamen erh\u00e4lt man eine Info zum Dateiablageort des Profils.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mails<\/h3>\n\n\n\n<p>Thunderbird kann mit sogenannten IMAP Konten und auch mit POP umgehen. Daneben gibt es die M\u00f6glichkeit spezielle Mailaccounts \u00fcber Addons einzubinden. Ich beschr\u00e4nke mich hier auf die beiden Standards.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">POP<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Post Office Protocol ist der etwas \u00e4ltere Standard. Mails werden hier in der Standardeinstellung vom Server heruntergeladen und auf dem Server gel\u00f6scht. Man hat diese Mails dann nur auf dem jeweiligen Client \/ Programm, mit dem man die Mails abgeholt hat. Dies kann man zwar auch anders einrichten, aber grunds\u00e4tzlich bleibt festzuhalten, dass mit IMAP ein deutlich besserer Nachfolger zur Verf\u00fcgung steht, der nach M\u00f6glichkeit genutzt werden sollte.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">IMAP<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Internet Message Access Protocol ist der heutige defakto Standard (wenigstens im privaten Umfeld) um Mails auf Rechner \/ Mobildevices zu synchronisieren. Das bedeutet also, dass Mails beim IMAP Protokoll im Normalsfall beim Mailhoster auf dem Server verbleiben und nur Kopien auf (verschiedene) Endger\u00e4te geladen werden. L\u00f6schung auf einem Endger\u00e4t f\u00fchrt zur L\u00f6schung auf anderen Endger\u00e4ten, sobald diese eine Synchronisation mit dem Server durchf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann mit IMAP auch sehr einfach Ordnerstrukturen auf dem Mailserver anlegen und somit eine zentrale<\/p>\n\n\n\n<p>Ablagestruktur schaffen, auf die man von verschiedenen Endger\u00e4ten Zugriff hat.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">SMTP<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Simple Mail Transfer Protocol ist die &#8222;Kehrseite der Medaille&#8220;. Sprich mit IMAP und POP hole ich Mail ab, die man mir zusendet und mit SMTP bin ich in der Lage, eigene Mails an andere Personen zu versenden Man muss also eigentlich immer zu einem IMAP oder POP Konto auch ein passende SMTP Konto einrichten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Synology Drive<\/h2>\n\n\n\n<p>Ich verwende zu Hause ein NAS (network attached storage) vom Hersteller Synology, also einen Netzwerkspeicher, um dort meine Daten zentral abzulegen, diese im Rahmen eines RAID Verbunds gegen einfache Festplattenfehler zu sch\u00fctzen und durch Synchronisation \/ Backup Versionierung gegen verschiedene M\u00f6glichkeiten von Datenverlust zu sch\u00fctzen. So hat jeder Nutzer ein spezielles Datenverzeichnis auf dem NAS System, welches er \u00fcber verschiedene Endger\u00e4te mit der Cloud Station synchronisieren kann. Erforderliche Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Synchronisation:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Download der Client Software &#8222;drive&#8220; beim <a href=\"http:\/\/www.synology.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hersteller<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Kennen der URL zum NAS: xxxxxxx.kastens.net (verschl\u00fcsselt, also ssl aktivieren)<\/li>\n\n\n\n<li>Benutzername und Kennwort<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Mit diesen Informationen kann man die einzelnen Freigaben des NAS auf beliebige Verzeichnisse des lokalen Rechners mappen und somit die Synchronisation starten. \u00c4nderungen an Dateien werden immer vom jeweiligen Endger\u00e4t zum NAS und von dort an alle anderen synchronisierten Endger\u00e4te \u00fcbertragen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Backup Service Home<\/h2>\n\n\n\n<p>Gutes Programm zur Datensicherung. Nutzt eine automatische Backup-Versionierung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">bekannte Probleme<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Datenbank Datei veraltet, Sicherung kann nicht erstellt werden<\/h4>\n\n\n\n<p>L\u00f6sung: Im Sicherungsordner befindet sich eine Datei namens &#8222;backup.bshv&#8220;. Diese muss gel\u00f6scht werden. Man findet Sie auf der Ebene, wo die einzelnen Versionsordner aufgelistet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man unterscheidet grunds\u00e4tzlich in priviligierte Konten (Zugriffsm\u00f6glichkeiten auf Gesamtsystem) und unpriviligierte Konten (Zugriff nur auf das pers\u00f6nliche Systemumfeld). Daneben k\u00f6nnen jedem Benutzer aber auch individuelle Rechte f\u00fcr einzelne Teilbereiche gew\u00e4hrt oder entzogen werden. Dies kann auch \u00fcber zentral definierte Richtlinien erfolgen. Benutzerkonten unterscheiden sich unter Windows grunds\u00e4tzlich in Administratoren und Standardnutzer. 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