{"id":112,"date":"2020-11-01T19:26:46","date_gmt":"2020-11-01T19:26:46","guid":{"rendered":"https:\/\/kastens.net\/WPSub\/dokumentation\/?page_id=112"},"modified":"2021-10-31T06:35:16","modified_gmt":"2021-10-31T06:35:16","slug":"allgemeine-command-uebersicht","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kastens.net\/WPSub\/dokumentation\/?page_id=112","title":{"rendered":"allgemeiner Dokumentationsrahmen &#8211; lesen vor Nutzung der weiteren Kapitel!"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Notfall Zugriff<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn mal was kaputt geht, ist guter Rat teuer &#8211; nein bei Linux nat\u00fcrlich nicht &#8211; hier muss man den guten Rat nur finden!<\/p>\n\n\n\n<p>Hier ein paar grundlegende Dinge, die man wissen sollte:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Root Shell ohne grafische Oberfl\u00e4che<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn das System mal gar nicht mehr sauber bootet, kann man in Grub in der Regel noch den Start mit erweiterten Optionen melden. Dort findet man M\u00f6glichkeiten, bspw. das Netzwerk zu starten, aber auch eine root Shell zu aktivieren, um Fehler einzugrenzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher sollte man immer dem user root ein individuelles Passwort verpassen, da dieser User unabh\u00e4ngig vom Mountpoint \/home agiert und wirklich immer gehen sollte. Siehe zum Setzen des PW weiter unten.<\/p>\n\n\n\n<p>Startet die grafische Benutzeroberfl\u00e4che zwar noch, aber man kann sich nicht anmelden. oder man ist angemeldet und es funktioniert keine rechte Steuerung mehr, so ist Strg &#8211; Alt &#8211; F2 (oder F1) dein freund. Das \u00f6ffnet eine der permanent vorhandenen Terminals Schnittstellen und man kann sich dort als root oder als User normal anmelden und dann im System umschauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gute Ansatzpuinkte findet ihr auf dieser Webseite an vielen stellen. Das muss aber halt immer individuell behandelt werden. Wenn ihr bspw. ein Problem mit Verzeichnissen oder Laufwerken habt, ist die \/etc\/fstab (eigentlich sowieso immer) oder auch der Befehl mount ein guter Anlaufpunkt. Netzwerkprobleme k\u00f6nbnen mit ip addr \/ ip link \/ ifconfig \/ping etc. \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann nach Behebung von Problemen oder zum testen ein startx eingeben, um den XServer (in meinem Fall Cinbnamon) wieder zu aktivieren oder mit dem Befehl reboot das System neu starten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Superuser (Root) Konzepte<\/h2>\n\n\n\n<p>In Ubunto basierten linux Distributionen ist es das Ziel, eine direkte Anmeldung als Root (Superuser) zu vermeiden. Um administrative T\u00e4tigkeiten auszuf\u00fchren gibt es entsprechende Befehle, die letzten Endes die Basis f\u00fcr alle nachfolgenden Beschreibungen und Dokumente darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Oftmals k\u00f6nnen die beschriebenen Befehle nur als Superuser ausgef\u00fchrt werden. In der Doku verzichte ich auf den jeweiligen Hinweis dazu. Klappt ein Befehl nicht als normaler User, ist die Kenntnis dieses Kapitels also entscheidend, um trotzdem ans Ziel zu kommen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Superuser Anmeldung<\/h3>\n\n\n\n<p>mit dem Befehl su kann man sich als Superuser anmelden. Voraussetzung ist, dass man das Passwort von Root kennt. Dieses wird n\u00e4mlich abgefragt. Eine entsprechende Anmeldung gelingt aus jeder beliebigen Usersitzung. Das Homeverzeichnis f\u00fcr Root ist \u00fcbrigend nicht \/home\/root, sondern \/root, also ein direktes Verzeichnis direkt in der Wurzel.<\/p>\n\n\n\n<p>So angemeldet kann man eine beliebige von Befehlen als Root absetzen und muss sich nicht neu legitimieren. Da das Systemkennwort nat\u00fcrlich auf m\u00f6glichst wenige User beschr\u00e4nkt ist, ist das keine sinnvolle M\u00f6glichkeit, um vielen Usern Rechte einzur\u00e4umen, bestimmte Systemver\u00e4nderungen vorzunehmen, auch wenn diese User in Teilbereichen administrieren sollen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nicht nur als Root User &#8230;<\/h3>\n\n\n\n<p>Man kann sich mittels su nicht nur als Superuser anmelden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">su yvi<\/p>\n\n\n\n<p>beispielsweise liefert eine Shell im Userkontext yvi. Der User muss nat\u00fcrlich angelegt sein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gruppenberechtigungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn es darum geht bestimmten Usern oder Gruppen bestimmte Rechte zu geben, sollte man dieser \u00fcber die entsprechenden Berechtigungen steuern. Hierf\u00fcr kommt vermutlich irgendwann einmal ein eigenes Kapitel hinzu.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">tempor\u00e4rer Superuser (sudo)<\/h3>\n\n\n\n<p>Mithilfe von sudo (do as superuser) kann man einzelnen Benutzern die M\u00f6glichkeit geben, einzelne Befehle &#8211; aber auch eine root shell &#8211; als superuser ausf\u00fchren zu lassen. Anders als bei su ben\u00f6tigt man dazu nicht das Kennwort des Superusers, sondern muss nur die sudo Berechtigung (Mitglied der Gruppe sudo) haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">sudo vi \/etc\/fstab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00f6ffnet die fstab Datei im etc Verzeichnis bspw. als Root User. Sie kann damit editiert und gespeichert werden. Das Speichern klappt als normaler User halt nicht. <\/p>\n\n\n\n<p>Man muss sich f\u00fcr sudo legitimieren, indem man das eigene Anmeldepasswort vor jedem Befehl eingibt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">sudo -i<\/p>\n\n\n\n<p>hingegen ist der Weg zu einer interaktiven root shell. Dort kann man dann wieder eine ganze Reihe von Befehlen als Root absetzen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"rootpasswortsetzen\">Root Passwort setzen \/ \u00e4ndern<\/h2>\n\n\n\n<p>Naja Passw\u00f6rter werden halt mit passwd gesetzt. Also ist es naheliegend sich als root anzumelden (wie oben beschrieben) und mittels passwd das Kennwort zu \u00e4ndern. Dazu muss man nat\u00fcrlich wissen, wie das aktuelle Root Passwort lautet.<\/p>\n\n\n\n<p>In meiner Neuinstallation von Linux Mint habe ich entweder geschlafen oder es wurde kein Passwort f\u00fcr Root abgefragt (letzteres scheint der Fall zu sein).<\/p>\n\n\n\n<p>In meinem Mint konnte ich mich mittels<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">sudo su<\/p>\n\n\n\n<p>ohne Root Passwort anmelden. Mit passwd dort konnte ich dann schlicht ein neues Passwort setzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Online findet man auch Beschreibungen zur Anmeldung als Singleuser mit Hilfe einer Anpassung des Bootloader grub. Damit l\u00e4sst sich das root Passwort neu setzen (also auch wenn man es mal vergessen hat). Hier die grunds\u00e4tzlichen Schritte:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>System neu starten und sobald grub auftaucht e dr\u00fccken. Damit kann man den Bootloader editieren<\/li><li>Dort sollte es einen Eitrag geben, der mit &#8218;linux \/boot&#8217;&#8230; beginnt<\/li><li>Am Ende der Zeile steht ein ro f\u00fcr reaonly. Ggfs. gibt es noch weitere Optionen hinter ro. Ganz am Ende diese Zeile mit einem Leerzeichen getrennt init=\/bin\/bash eintragen<br>Achtung: Tastaturlayout ist im grub englisch:<ul><li>der Backslash liegt auf der Taste Minus bzw. Bindestrich<\/li><li>das Gleichheitszeichen auf dem Apostroph (links neben Backslahs)<\/li><\/ul><\/li><li>Dann Strg + X dr\u00fccken, um den Start im Singleuser Mode einzuleiten<\/li><li>Dann muss das Dateisystem im Read\/Write Mode gemounted werde: <br>mount -o remount,rw \/<\/li><li>Damit ist man als root angemeldet und kann passwd nutzen<\/li><li>Sicherheitshalber wieder readonly mode aktivieren:<br>mount -n -o remount,ro \/<\/li><li>Abschlie\u00dfend ein<br>reboot -f<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Notfall Zugriff Wenn mal was kaputt geht, ist guter Rat teuer &#8211; nein bei Linux nat\u00fcrlich nicht &#8211; hier muss man den guten Rat nur finden! Hier ein paar grundlegende Dinge, die man wissen sollte: Root Shell ohne grafische Oberfl\u00e4che Wenn das System mal gar nicht mehr sauber bootet, kann man in Grub in der Regel noch den Start mit erweiterten Optionen melden. 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